Öffentlichkeitsarbeit

Auch  heute noch haben viele Menschen ein negatives Bild von unseren Greifvögeln. Die Bezeichnung „Raubvogel“ findet leider immer noch Verwendung. Man beurteilt und verurteilt unsere gefiederten Jäger, ohne sie überhaupt zu kennen. Nur den gesetzlichen Schutz halte ich für nicht ausreichend. Um einen Greifvogel für jedermann zugänglich zu machen, eignet sich eine falknerische Präsentation sehr gut. Hier bei muss man natürlich zwischen kommerzieller Zurschaustellung und tatsächlich Öffentlichkeitsarbeit unterscheiden.


Ein junger weiblicher Rotschwanzbussard bei der „ Öffentlichkeitsarbeit“


Dem interessierten Gast werden Biologie und Ökologie unserer Greifvögel verständlich erklärt, damit er die Rolle und Aufgabe eines Greifvogels in der Natur besser versteht. Über fachlich gute Vorträge bekommt er erste Einblicke und bleibende Erinnerungen durch die ermöglichte Mitarbeit. Kinder und Jugendliche haben hier natürlich immer  Vorrang.
Durch diese Form der Präsentation hoffen wir möglichst viele Menschen für den notwendig bleibenden Greifvogelschutz gewinnen zu können. Mit lediglich vier falknerisch präsentierten Greifvögeln ist es uns schon gelungen ein durchaus beachtliches Ergebnis zu erzielen.